Zeit und Quantenphysik

„…Die kausale Vorherbestimmtheit der klassischen Physik, einschließlich der Relativitätstheorie, scheint auf den kleinen Skalen von Raum und Zeit nicht mehr zu gelten. Ihnen unterlaufen Zufallsereignisse („Quantensprünge“, „Quantenfluktuationen“) und eine prinzipielle Unschärfe der Quantenwelt. Das bedeutet auch eine unhintergehbare Grenze der Messgenauigkeit. So besagt die von Werner Heisenberg 1927 entdeckte und inzwischen experimentell längst glänzend bestätigte Unschärferelation, dass manche physikalischen Größenpaare nicht gleichzeitig beliebig genau gemessen werden können – oder von Natur aus niemals genau bestimmt sind. Ein solches „unscharfes“ Größenpaar ist Impuls (Masse mal Geschwindigkeit) und Ort. Will man also die Geschwindigkeit eines Teilchens präzise feststellen, wird seine Position zwangsläufig sehr unbestimmt. Ein anderes „unscharfes“ Größenpaar bilden Heisenberg zufolge Energie und Zeit.

Außerdem sind die Zustände von Materie und Energie nicht kontinuierlich variabel, sondern quantisiert, das heißt diskret, portioniert und körnig. So gibt es kleinste Einheiten der Strahlung, die Photonen („Lichtteilchen“); und durch sie können Atome Energie nur „schrittweise“ aufnehmen oder abgeben...“ (Hawkings Kosmos)

 

Was könnte das bedeuten? Von was genau könnten wir hier sprechen?

Eben das ist das Hauptproblem mit der Quantenmechanik. Wir wissen es nicht. Was genau ein Quant ist, aus dem dann eine „Quantenfluktuation“ entsteht, aus der dann beliebig viele Universen entspringen könnten, ist vollkommen unklar. Natürlich kann theoretisch aus einem Zustand heraus, von dem wir überhaupt nichts wissen, „beliebig“ viele „Multiversen“ entstehen, es gibt ja keine Regeln nach denen sie sich verhalten könnten. Aber macht diese Annahme einen Sinn?

Kurz: Wir können die Quantenmechanik noch nicht sinnvoll verorten. Wir haben keine Ahnung über das eigentliche Objekt der Anschauung, haben aber zu dem was es tut, bzw. nicht tut (z.B. es tut keine Zeit haben, es tut keine Kausalität haben, da eben keine Zeit dafür vorhanden ist, etc.) funktionierende Theorien entwickelt.

Eine Zusammenführung der Relativitätstheorien und der Quantenmechanik funktioniert zum jetzigen Stand der Wissenschaft nicht, da jede Theorie für sich in sich stimmig erscheint und sich gegeneinander ausschließt. „Verändert man eine, zerbricht sie wie Porzellan auf Stein zerbricht“ (Stephan Hawking)

Nachdem festgestellt ist, dass wir über die Bedeutung der Quantenmechanik noch kein Wissen haben, bleibt mir nur die Möglichkeit mir selbst darüber Gedanken zu machen:

Wir haben in der Quantenmechanik diskrete Energiestufen bzw. diskrete Sprünge:

Wir haben ein Beobachterproblem, denn der Beobachter/das Messgerät kann entweder den Ort oder die Geschwindigkeit messen.

Ort oder Geschwindigkeit:

In der Messung von Zustand 1 frieren wir den Moment ein

= halten die Konstante & auch gleichzeitig die Beschleunigung an.

Deshalb können wir nur einen Zustand messen.

Wir haben
ein Foto, kein Video.

In einem Moment kann man nicht Zwei Zustände derselben Beobachtung messen.



Ein Moment hat nicht Platz/Zeit genug für zwei Zustände

Nicht Eins ist das Problem & nicht Zwei,

sondern der Übergang VONàZU.

Die Lichtgeschwindigkeit (c/c2) ist eine natürliche Grenze. Schneller als rund 300 T Km/Sek können keine Wechselwirkungen stattfinden, d.h. schneller kann VON à ZU nicht stattfinden